Pfuhl | Pop-Up Ausstellung von Karin Fehr

Herzliche Einladung zur Pop-up Ausstellung von Karin Fehr, Ateliermitglied im KHP.

Die Vernissage ist am 26.06.2026 um 19 Uhr im KHP.

 

KUHLE – SUHLE – PFUHLE

eine interaktive Zeichnung

Eine ausgetretene Mulde auf einem Waldweg, worin sich Regenwasser sammelt und Schlamm bildet.

Ein Ärgernis, dem man ausweichen muss.

Etwas Wertvolles und Schönes für die Natur, Pflanzen Tiere.

Ein Hindernis für Menschen, etwas, das man zu vermeiden versucht.

Pfuhl_Altenglisch: pōl („Tümpel, Teich“) — engl.POOL

Was wollen wir verdrängen, das eigentlich normal ist?

Ich habe ja schon einige Zeit ein Auge auf das Weggeworfene, angeblich Wertlose, das Nebensächliche.

In meinen Astporträts (Tannenspitzen) zeige ich den Charme des Verbogenen (alles will überleben).

Schönheit, die durch die Aufmerksamkeit entsteht, die man ihr einräumt. Dem erschaffenden Blick.

Werde ich also in die Tiefe, den Pfuhl, die Grube geworfen mit meinem Blick, bleibt mir nichts anderes übrig, als nach dem Besonderen zu suchen.

Ob aus Not, Ablehnung oder Anziehung für die Erde…

Es ist die ungewöhnliche Präsenz der (nassen) Erde in der Galerie, dem White Cube, die herausfordert.

Welche Wege werden sich die Besucher suchen?

Mit welchen Gefühlen durch den Raum gehen?

Persönliche Entwicklung geschieht außerhalb von Kontrolle und Gewissheit.

So tritt man in den Ausstellungsraum als einen Ort der „Sammlung“, der Tiefe, anstatt in der Schmutzansammlung seine Nutzlosigkeit zu sehen.

Pfuhl ist eine Möglichkeit, über Verletzlichkeit, Abhängigkeit und Wandel unserer Rolle als Mensch nachzudenken.

Wie ist unser Verhältnis zur Umwelt?

Wie bestimmen Störungen unsere Vorstellung von Ordnung und Nutzen einer Landschaft ? (Der Baum muss weg, er macht Dreck…)

Die Senke ist Raum für Wandlung und Rückbesinnung.

Karin Fehr, Düsseldorf 2026

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