khp
shop und ateliergemeinschaft

neues

Call for Artwork: neues Ausstellungsprojekt ARS TANGO

Große Ausstellung geplant: ARS TANGO vom 26. August bis 16. September 2018.

Mit  ARS TANGO werden wir den Tango aus der Perspektive verschiedener Künstler und Kunstformen präsentieren und verfügbar machen. Dafür suchen wir noch weitere Künstler und ihre Werke. Gebt uns Hinweise, macht mit!

Gesucht sind vor allem Beiträge aus Malerei, Skulptur, Zeichnen und Fotografie, aber auch Mosaike, Videoinstallationen und anderes sind möglich. Es ist unser Ziel, eine so vielschichtige Tango-Kunstausstellung zu organisieren, dass jeder Tangoliebhaber sie sehen will und  das ein oder andere Werk auch kaufen möchte. Wir sprechen vor allem die Tangocommunity und  Tangoliebhaber im Rhein- und Ruhrgebiet, aber auch darüberhinaus an.

ARS TANGO findet statt vom 26. August bis 16. September 2018 in Düsseldorf und zwar wie bewährt als Doppelausstellung
– im KHP – Kunsthaus Popescu, Adersstr. 45
– im Park-Kultur D-Mitte, Oststr. 115
Die Ausstellungsorte sind 400 m voneinander entfernt, nahe der Königsallee.
Hiermit laden wir herzlich bildende und fotografierende Künstler ein, an unserem breit angelegtem Ausstellungsprojekt teilzunehmen und die jeweilige künstlerische Auseinandersetzung mit dem Tango einzubringen und vorzustellen. Eine interessantere Ausstellung von Tangokunstwerken wird es so schnell nicht wieder geben und sie wird das Publikum anziehen.
Wer Interesse hat, kontaktiere uns bitte:
Telefon: 0211 6549457
Email: vpopescu@outlook.com.
Wir sind dem Tango seit über 30 Jahren verbunden und wollen mit diesem Projekt unsere Erfahrung und auch unsere beruflichen Möglichkeiten einbringen, für die bildende und fotografische Kunst einen Meilenstein in der Präsentation von ARS TANGO zu organisieren.
Musik und Tanz werden dabei nicht völlig ausgeblendet sein. Geplant sind zusätzlich je eine Milonga in den beiden Veranstaltungsorten.

Iran Avantgarde – Eine erfolgreiche Vernissage

IRAN AVANTGARDE ! 50 iranische Künstlerinnen zeigen ihre Werke in Düsseldorf. Die auf Frauenkunst konzentrierte Ausstellung begann am 23. Februar mit einer furiosen Vernissage mit mehr als 200 Gästen und ist noch bis zum 18. März zu besuchen (Öffnungszeiten täglich 11-18h, außer Montags). Die Räumlichkeiten des KHP waren aufgrund der großen Bildermenge nicht ausreichend. Der Kulturverein D-Mitte stieg als Co-Organisator sofort in das Projekt mit ein, und so war es möglich, 70 Bilder in fußläufigem Abstand (5 min. die Oststr. hinunter) sowohl im KHP, Adersstr.45 als auch in der P-Kultur D-Mitte, Oststr. 118 (am Parkhaus) zu zeigen.

Am Abend des 23. Februars fand die Vernissage der IRAN AVANTGARDE statt. Als ganz besonderen Gast konnten wir Oberbürgermeister Thomas Geisel willkommen heißen, der eine Grußrede hielt, sowie den iranischen Kulturrat Seyed Ali Moujani und Kultursekretär Jakub Kilic von der iranischen Botschaft – extra aus Berlin angereist – die tatkräftig den schwierigen Import von solch Bilderzahl aus dem Iran unterstützt haben. Herr Moujani lobte die iranischen Künstlerinnen: „Aus der Geschlechterperspektive heraus betrachtet, kann man behaupten, dass Frauen mit einer höheren Präzision und viel mehr Zartheit als Männer, die sie umgebenden Angelegenheiten verfolgen. […] ‚Die Iranische Künstlerin‘ offenbart mit ihren Werken in dieser Ausstellung stille Geheimnisse ihres Herzens.“

Herr Kilic begleitete die Ausstellung mit iranischen Klängen auf einer historischen iranischen Laute.

Die Werke der iranischen Künstlerinnen sind auf zwei Stockwerke und mehrere Räume verteilt. Die Vielfalt und Tiefe der Bilder rief rundum Begeisterung und Erstaunen hervor.

Es sprachen auch die Organisatoren Dr. Stela Popescu-Böttger (KHP) und Roland Ermrich (Herausgeber D-Mitte). Roland Ermrich erläuterte die Ziele des Bürgervereins D-Mitte, der sich in diesem Stadtteil großer Fluktuation für multikulturelle Vielfältigkeit und das Aufeinanderzugehen einsetzt. Dr. Stela Popescu-Böttger erläuterte den zweiten Titel der Ausstellung – Spiegel der unsichtbaren Welt:

„Der große persische Dichter und Erzähler Nizzami hat das Wort ‚Spiegel der unsichtbaren Welt‘ vor 800 Jahren für seine Literatur geprägt. […] Die Künstlerinnen haben eine eigene Sprache entwickelt, die in unterschiedlicher Intensität durch den Schleier, durch die Blumen spricht. Fast jedes Bild muss gelesen werden, studiert werden, durchsucht werden nach geheimen Hintergründen und Nachrichten in dem Versuch, den Schleier von dieser unsichtbaren Welt zu lüften.“

Zwei der anwesenden Künstlerinnen, Maryam Mahdavi und Somayeh Salmani sprachen ebenfalls. Somayeh Salmani war es, die ursprünglich mit der Idee zu dieser Ausstellung iranischer Kunst auf das KHP zugegangen war. Sie initiierte damit eine Bewegung, die sich im Iran herumsprach und der sich dort immer mehr Frauen aus verschiedenen Städten anschlossen. Maryam Mahdavi hat in Teheran 56 Werke mit viel Mühe und Kommunikationsaufwand kuratorisch zusammengestellt und aus dem Iran selbst mitgebracht.

Von den ausstellenden Künstlerinnen sind außerdem die in London lebende Maliheh Zafarnezhad und Behnaz Abdollahi aus Hamburg angereist. Zu viert standen sie für die vielen iranischen Künstlerinnen, die leider nicht anwesend sein konnten.